Ferienmeeting der Fokolar-Bewegung in Champéry

Weltreise im Walliserdorf

Gut 750 Leute, vom Baby bis zu den Senioren, bevölkerten für eine Woche das charmante Walliserdorf Champéry. «Weltreise» war nicht nur der Titel des abschliessenden Bühnenspektakels, sondern auch das prägende Erlebnis in unzähligen Begegnungen.

Das Ferienmeeting der Fokolar-Bewegung bot den rund 750 Anwesenden aus allen Ecken der Schweiz und dem angrenzenden Ausland, aus verschiedenen Kulturen, Konfessionen und Weltanschauungen Möglichkeiten zur Begegnung auf Wanderungen, in Spiel und Sport, thematischen und kreativen Workshops, beim Singen am Lagerfeuer. Die Programm-Angebote liessen viel Freiraum für Gespräch und Stille, wie auch für Zeit mit Gott. Die «goldene Regel» - was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen – begleitete durch die Tage: So engagierten sich die Kinder am «Social-Day» zusammen mit Erwachsenen auf der Alp, um geschnittenes Holz wegzuräumen, oder besuchten ein Altersheim, wo sie mit Liedern und selbst gebastelten Geschenken Freude verbreiteten.

Am Montagabend diskutierten Jung und Alt in Gruppen zum Thema «Lebens- und Berufungswege». Politikerinnen und Politiker trafen sich am Freitag zu einem Ausflug, um sich über ihr Engagement auszutauschen.  

 

An die Quelle

Täglich führte ein halbstündiger Impuls im Sportzentrum Palladium, Gottesdienste in den beiden Kirchen sowie eine Versöhnungsfeier, Taizé- oder Lobpreis-Lieder am Abend «an die Quelle»: auch diese wurden abwechselnd von Gruppen verschiedener Sprachregionen, so wie auch von Jugendlichen und Kindern gestaltet. In der Cafeteria, an der Anmeldung, beim Büchertisch, in der Technik, beim Übersetzen und in den Jugendprogrammen halfen unzählige Freiwillige mit, dass die Ferienwoche möglich wurde.

Ein Besuch im nahen Mollens, wo die verstorbene Gründerin der Fokolar-Bewegung, Chiara Lubich, viele Sommer verlebt hatte, und die Begegnung mit ihren Gefährtinnen aus den Anfangszeiten der Bewegung berührte viele und ermutigte zum Umsetzen der «Spiritualität der Gemeinschaft» in die heutige Zeit.  

Neue Horizonte

In nur drei Tagen erarbeiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit viel Engagement und Herzblut eine Bühnenproduktion mit Chor, Tanz, Clowns, Musik und Theater: eine Weltreise mit Flamenco in Spanien, Hip-Hop in New York, südafrikanischem Gesang – und vielen überraschenden Begegnungen. Der Vizepräsident der Gemeinde Champéry, Philippe Jud, überbrachte in Vertretung des Präsidenten, der in den Ferien weilte, die Grüsse der Gemeinde – in drei Sprachen! So wurde der Abschlussabend, zu dem auch die Einwohner von Champéry eingeladen waren, zum Höhepunkt einer Woche, in der die gegenseitig gelebten Beziehungen immer wieder neue Horizonte eröffneten und das Wirken Gottes hier und heute erlebbar machten.

 

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