Weltjugendtag Rio 2013

10. Juli 2013
Mehr als zwei Millionen Jugendliche werden zum Weltjugendtag in Brasilien erwartet. Es ist ihre erste Begegnung mit Papst Franziskus.

„Es ist eine Einladung, mit dem Papst Jesus nachzugehen.“ „Wir nehmen diese Einladung mit großer Freude und aus ganzem Herzen an. Unser Platz ist in der Kirche. Der Weltjugendtag öffnet unseren Horizont, er verändert uns und lässt uns im Glauben wachsen. So werden wir stärker für die Herausforderungen im täglichen Leben: an der Uni, bei der Arbeit, zuhause …Die Weltjugendtage geben uns Jugendlichen eine christliche Prägung und das wird auch hier in Rio der Fall sein.“ Mariá und Leandro, die zur Fokolar-Bewegung in Brasilien gehören, sind mit Begeisterung bei der Sache und arbeiten vor Ort im Vorbereitungskomitee mit.

Was erwartet die jugendlichen Pilger vom 22.-28 Juli in Rio? Es gibt fünf große Veranstaltungen: http://www.rio2013.com/it/multimedia/video/4193/Local-dos-Atos-Centrais-da-JMJ-Rio2013-07-04

-        23 Juli: Eröffnungsmesse in Copacabana

-        25. Juli: Erste Begegnung mit Papst Franziskus am Strand von Copacabana

-         26. Juli: Kreuzweg in Copacabana mit dem Papst. Die 14 Kreuzwegstationen werden begleitet von Texten, die den Leidensweg Christi mit den aktuellen Fragen und Kreuzen der Jugendlichen von heute in Zusammenhang bringen

-        27. Juli: Nachtwache mit dem Papst auf dem Campus Fidei von Guaratiba. Zu den 50 Künstlern, die den Abend mitgestalten, gehört auch die internationale    Band der Fokolar-Bewegung Gen Rosso. Sie werden das Musical Streetlight aufführen in Zusammenarbeit mit 200 Jugendlichen aus der Fazenda da Esperança und anderen Gemeinschaften. Gen Rosso ist seit Mai bereits auf Tournee in Brasilien in bisher sieben Städten, mit 1000 Jugendlichen, die in die Aufführung eingebunden sind und über 10.000 Zuschauern.

-         28. Juli: Aussendungsmesse um 10.00 mit Papst Franziskus, der bei dieser Gelegenheit den Ort des nächsten Weltjugendtages bekanntgeben wird.

Die Woche ist ausgefüllt mit einer Vielzahl von Initiativen, darunter auch die Ausstellungsmesse der Berufungen, an der auch die Jugendlichen für eine geeinte Welt mit einem Stand vertreten sind. Beim Jugendfestival werden zahlreiche Jugendliche aus sehr unterschiedlichen Gruppierungen ihre Erfahrungen mit dem gelebten Glauben weitergeben.

Zu den 300 offiziellen Veranstaltungen gehört am 24. Juli ein Meeting der Fokolar-Bewegung über Chiara Luce, die 18jährige italienische Gen, die von Benedikt XVI. seliggesprochen wurde. Es wird vorbereitet von den Jugendlichen der Bewegung in Rio zusammen mit Jugendlichen aus anderen christlichen Bewegungen und Jugendlichen, die wenig vom Christentum wissen. Darunter auch eine buddhistische Jugendliche. Die „Jugendlichen für eine geeinte Welt“ wollen die Gelegenheit des Weltjugendtages nutzen, um das Leben und Sterben der jungen Seligen aus ihren Reihen vielen Jugendlichen weiterzugeben. Chiara Luce hatte kurz vor ihrem Tod gesagt: „Die Jugendlichen sind die Zukunft. Ich kann nicht mehr mitmachen bei dem Rennen, aber ich möchte ihnen das Staffelholz übergeben, wie bei der Olympiade. Die Jugendlichen haben nur ein Leben, sie müssen es gut einsetzen.“

Cidade Nueva hat das Buch über sie von Franz Coriasco, einem Freund von Chiara Luce, übersetzt und zusammen mit „Kirche in Not“ herausgegeben. 500.000 Exemplare werden am 25. Juli während einer Gebetsnacht, die von der Bewegung gestaltet wird, an die Jugendlichen des Weltjugendtages verteilt.

Papst Franziskus hat nicht nur den Weltjugendtag in seinem Programm. Seine Agenda ist voll von Begegnungen. Darunter stechen drei besonders hervor: der Besuch im nationalen Heiligtum der Madonna von Aparecida, die Einweihung einer Einrichtung für Drogenabhängige, die dem Krankenhaus São Francisco von Tijuca angeschlossen ist – der Weltjugendtag hat die Drogenabhängigkeit vieler Jugendlicher zu einem seiner sozialen Brennpunkte gemacht – und der Besuch in einer Favella im Norden Rios.

Gen Rosso in Brasilien:

Aufführung in Aparecida mit den Jugendlichen der Fazenda da Esperança

Rede GLOBO berichtet über das Projekt “Stark ohne Gewalt”

Rede GLOBO berichtet über die Aufführung in  San Paolo

 

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